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Cornwall im September

Dieses Thema im Forum "Rund ums Reisen im Ausland" wurde erstellt von emmatoni, 15.08.2012.

  1. emmatoni

    emmatoni

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    Hallo an alle Cornwallfans!
    Hat jemand Tipps für ruhige Campingplaetze direkt am Meer, Hund erlaubt, Ort und Pub mit dem Rad erreichbar? Wir wollen diesmal am liebsten mehrere Tage an einem Ort bleiben, wandern, radfahren und relaxen, dann weiter.
    Gruß Susanne
     
  2. wolfi58

    wolfi58

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    Hallo Susanne,

    ich war letztes Jahr in England und speziell in Cornwall, von Minehead (Somerset) bis Plymouth, immer an der Küste lang, ist wunderschön.

    Es gibt an dort so viele schöne Plätze, dass man schwer einen besten nennen kann.
    Ich habe dort in einer Buchhandlung den Caravan & Camping Guide von AA gekauft. In ihm sind für Cornwall ca. 150 Plätze verzeichnet, mit kurzer Beschreibung und oft auch mit einem Bild.
    http://shop.theaa.com/store/camping-caravanning/aa-caravan-camping-britain-ireland-2012

    Für euch könnte Tintagel interessant sein, hat einen Stellplatz mitten im Ort, eine Burgruine, ein König-Artus-Museum und spektakuläre Ausblicke auf Küste und Meer.

    Aber auch so findet man an der Strasse immer wieder Hinweisschilder auf Campingplätze, daran herrscht kein Mangel.

    Und auch viel Spass auf den Strassen Cornwalls, ist manchmal noch wirkliches Abenteuer.

    Wolfgang
     
  3. Hans-S

    Hans-S

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    Hans
    ... lang lang ists her ...
    hast Du zwischenzeitlich Erfahrungen sammeln können?
    Wäre neugierig (-> Juni 2017)
     
  4. emmatoni

    emmatoni

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    68
    Tatsächlich ist es lang her. Wir hatten die obigen Tipps beherzigt und uns zusätzlich Pässe vom National Trust besorgt. Zum einen spart man sehr viel Geld bei den zum Teil horrenden Eintrittspreisen. Zum anderen gehören dem Trust diverse Küstenabschnitte. Wir haben mehrfach mit Erlaubnis auf diesen Parkplätzen übernachtet.
    Zu den schönsten Campingplätzen zählte für uns der in St. Yves, ideal zum Gehen mit dem Hund, kurzer Fußweg ins Zentrum, viel Kultur, Restaurants und Pubs. Tintagel mit dem Fußmarsch auf die Burg ist ein Muss, ebenso die Lost Gardens of Heligan, auch St. Michaels Mount. Karten für das Minack Theatre kann man für wenig Geld im Internet bestellen.Vieles andere empfanden wir als Touristennepp. Mehr Schwierigkeiten als erwartet hatten wir bei Wandertouren. Wir haben einen sehr großen Hund und viele Abschnitte des Küstenwanderweges waren für ihn unmöglich (für mich manchmal auch).
    Ansonsten wirklich sehr schön.
    Wir waren in diesem Jahr sechs Wochen auf den äußeren Hebriden und den Orkneyinseln. Sehr viel ruhiger und entspannter.
    Gruß und Merry Christmas
     
  5. kowiseiner

    kowiseiner

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    39
    Wir waren vor 2 Jahren im September für knapp 3 Wochen dort. Mit 2 Kästen.
    Es waren traumhaft schöne Tage.
    Gestanden haben wir z. T. auf Parkplätzen: Praa Sands, direkt am Strand; Dover Patrol Memorial bei Dover; Exmouth hinter der LifeGuard Station direkt am Strand.
    Im Dartmoor sind wird etwas ab von der Hauptstraße auf einem Wanderparkplatz stehen geblieben. Morgens haben uns die Schafe geweckt. Ein paar Einheimische haben
    freundlich gewunken.

    Und zum anderen Teil auf Camping-Plätzen. Ein sehr guter Führer war "coolcamping, england; third edition". Alles kleine Plätze ohne
    Zugehörigkeit zu einer Kette, i. d. R. in Privater Führung. Da waren Plätze dabei, die haben wohl nie ein ausländisches Womo gesehen.
    "Mit dem Womo nach England" hatten wir auch dabei aber zwiespältige Ergebnisse. Mal gab es einen Platz nicht oder er war nur sehr schwer
    zu finden.

    National Trust Ticket lohnt sich auf jeden Fall. Wir haben auch 2 Nächste im Bereich Tintangel auf NT-(Wander-)Parkplätzen gemacht. Offiziell nicht erlaubt;
    aber uns hat niemand verscheucht. Der Parkplatz war auf einmal leer, die Live Guards waren weg, der Kiosk geschlossen. Wir sind geblieben und
    hatten tolle Nächte dort.

    Ein Naturerlebnis ist der Platz im National Forest bei Brockenhurst, riesiges Gelände mit frei laufenden Rindern und Pferden.

    Wir hatten einen kleinen Vierbeiner dabei (Jack Russel). Nicht 1 x war das ein Problem oder stressig.
    Ich war auch ein paar Mal mit dem Rennrad unterwegs; z. T. auf viel befahrenen Straßen. Nie ein Problem, die Fahrzeugführer sind lieber in den
    Graben gefahren oder haben gewartet bevor sich mit geschnitten haben. Selten so erlebt.

    Wir wollen auf jeden Fall nochmal auf die Insel, dann aber eher Richtung Norden.

    Fähre:
    Wir sind Samstags abends von Dover aus gefahren. Wir hatten mächtig Stress mit Asylsuchenden; alle Womos mussten sich bei den Lkw einordnen;
    die letzten 5 km haben 3 Std gedauert; vor uns wurden Lkw "geöffnet", Flüchtlinge rein, andere haben die Klappe wieder geschlossen. Es war ein skurile,
    unschöne Anfahrt zum Hafen. Dünnkirchen soll wesentlich entspannter sein, bzw. die Probleme gar nicht kennen.

    Noch Fragen? Einfach melden.

    Gruß Nico
     
    Hans-S gefällt das.
  6. Ruhrpottler

    Ruhrpottler

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  7. syncrosusi

    syncrosusi

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    Name:
    Stephanie
    Stimmt, Nico, Dünkirchen lief problemlos. Nach deiner Erzählung bin ich erst recht froh, dort abgefahren zu sein!
    Grüße, Steffi