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Gemeinsamer Ausbau / Hobby-Werkstatt gesucht (Fiat Ducato L2H2)

Dieses Thema im Forum "Ausbau Tagebuch" wurde erstellt von Melanie, 28.12.2016.

  1. Melanie

    Melanie

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    Name:
    Melanie
    Hallo Zusammen,

    in den letzten 1,5 Jahren hat sich der Gedanke an einen eigenen Camper gefestigt. Ich habe mich aus Gründen der eigenen Gestaltungsmöglichkeiten und Ausbaufreiheit für den Selbstausbau entschieden - auch wenn ich mir das notwendige Handwerk noch aneignen muss - aber dies ist nun mal (Der Weg ist das Ziel) Teil des Projektes :)

    Vor Kurzem habe ich mein Fast-Traum-Basisfahrzeug gefunden und direkt zugeschlagen: Fiat Ducato 30 250 L2H2, BJ 2012, 130 PS, 42.000 km und mit 3er Sitzbank vorne, Rückfahrtkamera, zwei Schiebetüren und Verglasung an beiden Seiten (Schiebetüren) und hinten.

    Jetzt freue ich mich auf den Ausbau!

    Geplant ist Folgendes:
    • Auffederung auf 3,49 t (derzeit nur 3 t zulässiges GW)
    • Termin mit dem TÜV wegen Einbau einer Sitzbank
    • Durchbrüche für 1 x Dachfenster + 1 x CEE-Stecker
    • Isolierung mit 19mm Armaflex
    • Stromversorgung
    • Wand- und Deckenverkleidung mit Profiholzlatten
    • Bett 1,60 m und auf halber Höhe hinten quer
    • Sitzbank vor Bett (= evtl. 3. Bett)
    • Küchenblock Fahrerseite mit Waschbecken, zwei kleinen Kanister für Zu- und Abwasser und Kompressorkühlschrank
    • Porta Potti (wird in der Sitzbank verstaut) und mobiler 2-Flammen-Gaskocher
    Ich wäre gerne im Frühjahr / Frühsommer fahrbereit und würde daher die folgenden Wochenenden oder auch einige Tage am Stück für den Ausbau nutzen wollen. Bei dem gesamten Projekt ist mir wichtig mir viele Kenntnisse anzueignen, um möglichst vieles selbst umzusetzen.

    In diesem Rahmen frage ich mich, ob euch eine Hobbywerkstatt bekannt ist, in die man sich einmieten kann? Oder gibt es jemanden, der gerade selbst am ausbauen ist und Lust auf Gesellschaft hat? Ich komme aus dem Raum Bonn / Rheinland-Pfalz.

    Natürlich halte ich euch im Tagebuch über den Ausbau auf dem Laufenden!

    Viele Grüße,
    Melanie
     
    Zuletzt bearbeitet: 28.12.2016
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    997

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    Name:
    Frank
    Hallo Melanie,

    herzlich willkommen im Forum und insbesondere hier bei den Selbstausbauern :)

    Du hast dir ja schon einige Gedanken zu deinem geplanten Projekt gemacht und hier werden dir im Regelfall auch schnell deine Frage beantwortet. Ob die Antworten deinen Vorstellungen entsprechen, musst du dann natürlich immer selbst entscheiden ;)

    Zu deiner Frage mit der Hobbywerkstatt kann ich dir leider nicht helfen ... Berlin ist schon ein gutes Stück vom Raum Bonn / Rheinland-Pfalz entfernt.

    Die Verkleidung der Wände und der Decke mit Profilholzlatten kann ich mir nicht so recht vorstellen. Was meinst du da genau ? Feder-Nut-Bretter ??

    Denk mal über die Verkleidung mit dünnem Pappel-Sperrholz (4mm) nach. Das kann man super mit Kunstleder verschiedener Farben und Qualitäten bekleben. Das ist deutlich leichter, einfacher zu verarbeiten und auf Dauer sicher auch besser sauber zu halten

    Könnte dann so aussehen

    Bildschirmfoto 2016-12-29 um 10.32.42.png Bildschirmfoto 2016-12-29 um 10.37.06.png

    Viel Erfolg bei deinem Projekt ... wir freuen uns schon auf weitere Infos

    Gruß, Frank
     
  3. robat1

    robat1

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    Name:
    Robert
    Servus Melanie,

    Fahrbereit ist er ja zum Glück jetzt schon. ;-)
    Somit kann eigentlich nichts schief geben.

    Dass du bis zum Frühjahr komplett fertig bist Kann ich mir ""schwer"" vorstellen, auch wenn dein Ausbau deutlich weniger aufwendig ist als die meisten hier.

    Bedeutet:
    Um die Mobilie im Frühjahr schon zum Wohnen nutzen zu können ist die Reihenfolge der Arbeiten, bei einem so kurzen Zeitplan, das wichtigste.
    Alle nicht lebensnotwendigen Dinge schiebst du am besten nach hinten.
    Sitzen 1 und Schlafen 2 hat da erst mal Prio 1

    Also Sitzbank einbau mit TÜV-Abnahme und dann der Bettbau.
    Alleine die zusätzliche Sitzbank hat den meisten selbstausbauern im Forum schon Wochen gekostet bis die ausgesucht, eingebaut und vom TÜV abgenommen war.
    Wenn du da Zeit sparen willst würde ich eine der hier abgeschlossenen Lösungen 1:1 übernehmen und nicht versuchen eine andere Sitzbank auf andere Weise zu verbauen.

    Im Grunde fängt man immer mit der Bodenisolierung und dem darauf liegendem Holzboden an.
    In deinem Fall kommt das aber nach dem Sitzbankeinbau, wobei sie nach dem TÜV dann nochmal raus muss.

    Der nächste Schritt wäre dann die Dachfenster. Aber die sind nicht zwingend notwendig für die ersten Kurzurlaube.
    Die würde ich also hinter den Betteinbau verschieben.

    Mit der Isolierung der Wände, würde ich warten bis das Bett fertig ist.
    Das Bett wird voraussichtlich einige massive Befestigungspunkte an den Wänden benötigen dass bei einem Unfall alles hält und das ist nach der Isolierung nur noch extrem umständlich und nicht optimal zu lösen.

    Also nach der Sitzbank den Holzboden und danach erst das Bett, bevor du die Dachfenster einbaust und danach erst die Wände isolieren wozu auch das Bett nochmal raus muss um zügig arbeiten zu können.

    Das wäre mein Plan bis zum Frühjahr und der Rest kann dann im Sommer nach und nach ergänzt werden.

    Brauchst du wirklich vorne 3 Sitzplätze und zusätzlich noch eine Sitzbank dahinter???
    Eine Hobbywerkstatt kann ich dir als Münchner natürlich keine nennen, und die Jungs darin kennen sich auch eher mit Mechanik aus als mit Möbelbau .....

    Robert
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.12.2016
  4. IntoTheWild

    IntoTheWild

    Beiträge:
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    Name:
    Matthias
    Hi Melanie,
    meinen ersten Kasten habe ich in Berlin unter der Brücke vorm Haus ausgebaut und was drinnen zu erledigen ging halt im Keller.
    Als erstes hatte ich dazu zwei dicke Aufbau-Batterien besorgt und nen Wechselrichter. So war ich Stromautark und konnte meine Werkzeuge samt Beleuchtung betreiben.
    Und wer kam und neugierige Fragen stellte musste gleich mit anpacken! So löst sich auch der Gafferstau alsbald auf ;)
    Als Verkleidung würde ich auch Sperrholz bevorzugen. Spundbretter geht doch ordentlich aufs Gewicht..
    Jedoch wäre für mich Kunststoff als Oberfläche nicht die erste Wahl. Das ist zwar schön zu putzen, läd sich aber auch statisch auf, reguliert keine Feuchtigkeit und dünstet gerne mal undefinierbares aus.
    Holz roh, lasiert oder einfach nur geölt kann da schon mehr.
    Ich würde vorschlagen, du machst zunächst erstmal alles was TÜV relevant ist. Die TÜVer wollen gerne alles genau beäugen. sodass du nicht in die Verlegenheit kommst, Verkleidungen und Einbauten nur für ne Beguckung wieder raus reissen zu müssen.

    Gutes Gelingen!! :)