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Norwegen 2016

Dieses Thema im Forum "Rund ums Reisen im Ausland" wurde erstellt von skydiverulli, 27.12.2016.

  1. skydiverulli

    skydiverulli

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    Ulrich
    Norwegen Reise 2016

    Auch ich lasse ich mich sehr gerne inspirieren von euch und will nun mal unsere Erfahrungen betreffs Norwegen in Bezug auf Wohnmobilreisen hier mitteilen. Dem einen und anderen werden sie eventuell hilfreich sein zu sagen, komm, lass uns das auch mal machen. Dazu will ich an dieser Stelle schon jetzt einladen, es ist fantastisch! Aber der Reihe nach.



    Wir waren 2016 mit unserem Kastenwagen die letzte Juni Woche losgezogen und waren dann bis Mitte Juli unterwegs, also 3 Wochen.



    Grundsätzlich ist zu sagen: Norwegen ist ein Traumland für Wohnmobilfahrer. Ein Traum! Wer Campingplätze braucht wird sehr schöne finden, wer ohne stehen will, wird umso mehr Traumplätze finden wo er stehen kann. Fast überall. Umso mehr man natürlich in die Städte fährt, umso mehr muss man sich „bemühen“ was zu finden, umso weiter draußen, will man gar nicht weiter fahren, weil die Plätze so schön sind und man einfach nur stehenbleiben will.

    Für die, die keine Campingplätze brauchen sei gesagt, dass es an fast jeder größeren Tankstelle kostenlos die Möglichkeit der Ver- und Entsorgung gibt. Wer also keinen Strom braucht weil er autark ist, hat alles was er braucht zum Nulltarif. Besser geht nicht. Wir haben drei oder vier mal einen CP angefahren weil ich gemerkt habe, dass unsere Batterie eine „Vollladung“ brauchte.



    Wasser bekommt man als Wohnmobilfahrer übrigens sogar bei fast jedem Hotel. Haben häufig die Wasserschläuche vor den Häusern gesehen und irgendwann gefragt, was es damit auf sich hat. Man sagte uns, dass Wasser etwas so selbstverständliches ist in Norwegen, dass es einfach mit jedem der es gerade braucht, geteilt wird, kostenlos. Tankstellen, die Geld nehmen für eine Wasserbetankung, sind bei den Norwegern selber verpönt. Und manchmal kam es uns so vor, fast jeder Norweger hat ein eigenes Womo vor der Tür stehen, will sagen, die kennen sich eben aus mit den Bedürfnissen von uns Kawa-Fahrern. :)



    Bleibt noch die Gasfrage. Deutsche Anschlüsse passen natürlich nicht, wäre ja noch schöner. Wir haben zwei mal 11 KG Alugas dabei gehabt, haben zwei mal täglich gekocht und hatten fast jeden abend die Heizung an. Nach 14 Tagen etwa war die erste Flasche leer die ich dann später in Ålesund tauschen konnte. Wenn man an der Küste ist, würde ich behaupten, findet sich immer irgendeine Möglichkeit, man muss allerdings daran denken, dass es Tage sein können die zwischen den Orten sind, die auf der Karte so nah aussehen. Ist also klar, immer vorausschauen nach Möglichkeiten und diese dann auch wahrnehmen wenn sie sich bieten. Nicht erst wenn es „brennt“.



    Auto fahren allgemein: Nie zuvor und nie wieder nach unserm Urlaub in Norwegen war das Autofahren so entspannt wie in Norwegen. Wir sind 3000 Km gefahren, davon etwa 2200 in Norwegen, wir wurden wenn es hoch kommt, 5 mal in dieser Zeit überholt. Der Grund ist nicht, dass wir ich so schnell fahre sondern, dass ich die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit auf den Bundesstraßen von 80Km/h eingehalten habe und dann passt das. Wenn 100 Fahrzeuge gemeinsam von der Fähre fahren und der vorderste 80 fährt, fahren alle hinterher und gut ist. Da ist kein hektisches Überholen wie wir das hier kennen. Und so ist das bis zum Zielort des jeweiligen, einfach klasse.



    Fähren sind so normal wie Brücken in Deutschland. Man kommt nicht ohne sie aus. Warum? Ein Blick auf eine detaillierte Karte und wir sehen die Antwort. Es ist überall Wasser meist in Form von Fjorden, wenn man die alle umfahren will, wir wären wohl heute noch dabei....Die Fähren sind teuer, das Land ist teuer, da muss man sich dran gewöhnen. Wir waren froh, das unsere drei Kinder alle erwachsen sind und wir immer nur für zwei zahlen mussten. Die ganzen Fährtickets haben sich auf jeden Fall ganz schön zusammen addiert. Man gut, dass wir nicht wissen wie viel insgesamt. Ansonsten sind die Preise so hoch angesiedelt, dass es sich lohnt, die Schränke und Kisten im Womo mit den Dingen die nicht frisch sein müssen, zu füllen und eben mitzunehmen. Wer z.B. gerne Mineralwasser mit Kohlensäure trinkt, sollte sich dies mitnehmen, es ist sauteuer in Norwegen. Wir hatten dann am Ende zwei große Kisten nur mit Plasteflaschenleergut wieder mitgebracht. :)



    Mautgebühren für Autobahnen und Tunnel sind überraschend günstig wie wir finden. Abgerechnet wird ganz automatisch, wir werden fotografiert und man bekommt von ganz alleine die Rechnung etwa 4 Monate später nachhause. Wir haben etwa 60.-Euro bezahlt, alles zusammen.



    Klamotten solltet ihr alles dabei haben! Von Bikini / Badehose (Strand) bis alpine Bergwanderausrüstung (Gletscher). Wir hatten z.B. unser Handschuhe vergessen was wir immer wieder bedauert haben. Die Ski-Langlauf Freaks sollten auch ihre Ausrüstung mitnehmen, wir kommen an Trainingsgebieten vorbei wo die Norweger sich treffen um im Sommer zu trainieren. Ist doch cool mal eben im Sommerurlaub 20 km Langlauf zu absolvieren, oder? :)

    http://ulrichfaust.zenfolio.com/p338443016/h745b7015#h7f98f5a2
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28.12.2016
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  2. Poly

    Poly

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    Jürgen
    Hallo Ulrich,

    keine Bilder zu sehen. Kommentar _Matthias: Inzwischen hat's geklappt und der Thread ist wieder aufgeräumt ;-)
    hab mich deshalb auf eurerer Homepage durchgeklickt.
    Großartige Bilder. Glückwunsch! Ganz viel wiedererkannt.
    Grüße aus dem Werratal
    von Jutta+Jürgen
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28.12.2016
  3. skydiverulli

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    Ulrich
    Fähre über die Swine (Usedom)

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    Stellplatz Swinemünde/Polen/Usedom

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    Wir sind gestartet von unserer Ostseeinsel Usedom wo wir zuhause sind. Auf der polnischen Seite in Swinemünde fahren die Fähren nach Schweden ab. Von dort sind wir nach Trelleborg übergesetzt, Kosten für 6,40 und 2, 60 Höhe: 160.-Euro. Fahrtzeit Morgens um 7.00 Abfahrt , wir waren schon die Nacht auf der polnischen Seite und haben dort unseren bekannten Stellplatz besucht, Ankunft in Schweden 13.30 Uhr.



    Wir legen ab und verlassen unsere Insel in Richtung Norden
     
  4. skydiverulli

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    Ulrich
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    Angekommen in Schweden wollten wir eigentlich durchfahren bis Oslo, waren aber doch ein wenig schläfrig und haben in Göteborg die Nacht gestanden. Sind dann morgens weiter nach Oslo und waren dann dort gegen Mittag. Weil wir noch nicht wirklich wussten wie das so geht mit dem stehen in Norwegen haben wir schnurstracks den Campingplatz Ekeberg Camping oberhalb von Oslo

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    angefahren um von dort dann die Stadt zu besichtigen. Wir hatten ein bis zwei Tage Oslo eingeplant. Oslo lohnt sich wirklich! Es ist eine super interessante Stadt an der man vieles ablesen kann, was die norwegische Gesellschaft anbelangt. Unbedingt ansehen und am besten mit Zeit und dem Rad erkunden. Obligatorisch waren für uns der Frogner Skulpturenpark, die Innenstadt allgemein mit den neu erbauten Wohngebieten direkt am Wasser, das Wikingermuseum, Kontiki Museum (Vikingskipshuset). Absolut klasse alles, wirklich sehenswert! Und ich bin kein Museumsgänger....
     
  5. skydiverulli

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    Ulrich
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    In Oslo lässt es sich gut Zeit verbringen, Essen gehen als Familie mündet schnell in Privatinsolvenz! Bisschen ketzerisch, aber wir waren immer wieder froh nur für zwei zu zahlen, nicht für 5! Einfach nen Kaffe und ne Waffel oder so ist man sehr schnell 20.-Euro los. Null Problem! Am besten man hat es eben und dann Augen zu und durch.......
     
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  6. skydiverulli

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    Ulrich
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    Nachdem wir in Oslo genug gestaunt hatten über den Reichtum der sich dort versammelt wollten wir nun „ins Grüne“. Ziel war erstmal Eidfjord. Zuvor durchqueren wir den Hardangervidda National Park und bekommen ab jetzt die Kinnladen nicht mehr zusammen.

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    Hier würde ich wenn ich nochmal hinfahre, die eine oder andere Wanderung im Hardangervidda National Park machen. Es muss wunderschön sein. Ich habe den einen oder andern langen Lauf gemacht und war schon sehr beeindruckt!

    Kurz vor erreichen von Eidfjord hat man den wunderschönen Wasserfall Vøringfossen.

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    Unbedingt anhalten und sich so langsam an die Atmosphäre der Hotspots gewöhnen. Wenn es allermeist wirklich völlig entspannt ist in Norwegen, gibt es natürlich die typischen Hotspots wo sich die Reisebusse nur so drängeln, dennoch ist es im Vergleich zu Neuschwanstein oder Dresdener Museen immer noch alles recht entspannt. Die Reise durch den Nationalpark ist gigantisch, ankommen in Edfjord ein Traum. Der erste richtige Fjord den wir sehen, wir sehen später noch schönere aber das ist schon ne Hausnummer. Wir fahren nur wenige Kilometer in eine „Sackgasse“ am Wasser entlang hinein und finden einen unserer ersten Traumplätze am Wasser. Besser geht einfach nicht! Ich erspare mir hier irgendwelche Koordinaten anzugeben denn es gibt wirklich ab jetzt fast überall wunderschöne Plätze zu finden. Für jeden der ein bisschen schaut.....

    Was man sich sparen kann, ist das Info-Zentrum des Hardangervidda National Park in Eidfjord, es kostet gutes Geld, es ist auch ganz nett gemacht aber die wirkliche Natur die wir dann alle noch sehen werden, ist um ein vielfaches schöner.

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    Trinkt nen Kaffe dafür. Natürlich reingehen und Infomaterial mitnehmen, klar, aber nicht das teure Ticket kaufen.

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    Nächste Ziel für uns war der Aurlandsfjorden und dort die Ortschaft Flam. Auch hier haben wir wieder traumhaft stehen können und hatten eine wirklich gute Zeit. In Flam gibt es die Möglichkeit, mit der Flambahn https://www.visitflam.com/de/flamsbana/rutetider/ den höchstgelegenen Bahnhof in Myrdal besuchen. Die Flåmbahn gilt als eine der bedeutendsten und spektakulärsten Touristenattraktionen Norwegens. Diese spannende Bahnstrecke zieht jedes Jahr Menschen aus der ganzen Welt an und wurde 2014 von Lonely Planet zur schönsten Zugreise der Welt gekürt. Ihr könnt dort auch hoch und wieder runter laufen, braucht man nen Tag für. Meine Frau hat es aber nicht so mit „sportlichen Höchstleistungen“, so sind wir mit der Bahn hoch, haben unser Rad mitgenommen, und sind dann runter geradelt. Man kann auch wirklich ohne Probleme wieder runter gehen/wandern, es geht nur bergab. Karten braucht man keine! Alles erklärt sich von alleine. Immer runter durchs Tal hindurch....irgendwann kommt man wieder in Flam an. Ich muss gestehen, wir sind auch zwei drittel des Weges mit dem Kawa spät abends hoch gefahren um zu sehen, ob und wie man da stehen kann, ich würde es aber niemandem mit mehr als 5 Meter Länge empfehlen nachzumachen, es ist schon sehr sehr eng. Wenn da was entgegen kommt, Problem. Und zwar wirklich! Und es gibt so würde ich behaupten, nur zwei Stellen für je ein Kawa, an denen man überhaupt stehen kann. Also wirklich besser unten bleiben!


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  7. Target0815

    Target0815 techn. Admin

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    Ihr nehmt nur das Pino auf Euren Touren mit?
     
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    Es ist übrigens interessant, wenn man hinter vorgehaltener Hand dann vor Ort erzählt bekommt, dass es die Deutschen gewesen sein sollen, die während des zweiten Weltkrieges die Bahnverbindung Flam- Myrdal erstellt haben sollen. Es war wichtig Nachschubversorgung zu gewährleisten, die Bahnlinie Oslo Bergen verläuft ja „oben auf dem Berg“ entlang. Mann musste also nur einen Zugang zu dieser Verbindung schaffen. Das Problem: Fast 1000 Meter Höhenunterschied auf wenigen Kilometern. Entsprechend geht es eben bergauf.

    Abartig zu sehen, was man im Krieg zu leisten im Stande ist unter all den widrigen Umständen. Was könnten wir Menschen alles leisten, wenn wir unsere Ressourcen dem Leben zuwenden würden.

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    Grobe weitere Richtung ist nun der Geiranger Fjord / Dalsnibba und später dann der Trollstigen. Man kann eigentlich lang fahren wo man will, es ist fantastisch. Hinter jeder Kuppe, hinter jeder Ecke denkt man, das gibt es doch gar nicht. Wir hatten uns mal nen Tag einfach in ein Waldgebiet zurück gezogen um Ruhe zu haben. Es wurde richtig anstrengend im positiven Sinne, dieses andauernde pure Staunen über diese wunderbare Weltkugel. Wald war etwas was wir kannten, so haben wir dann entspannen können.
     
  9. skydiverulli

    skydiverulli

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    Ulrich
    Auf dem weiteren Wege sollte man auf jeden Fall die älteste Stabkirche in Urnes via Fähre von Solvorn abgehend, besuchen. Wir haben das Auto in Solvorn stehen gelassen und das Rad mitgenommen. Selbst das Rad braucht es nicht wirklich um die Kirche zu besuchen. Ist schon klasse ne 1000 Jahre alte christliche Kirche, so finde ich. Und das aus Holz, nicht Beton!

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    Nächste Station für uns war nach durchqueren wunderschöner Gegenden und Landstriche Dalsnibba am Geiranger Fjord.

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    Dalsnibba ist ein Berg oberhalb des Fjords. Das besondere jedoch ist, man kann auf fast 1000 Meter Höhe mit dem Kawa hochfahren und dort einen wunderbaren Ausblick genießen. Es ist eine Mautstraße aber wer sich hier noch nicht daran gewöhnt hat, dass alles was kostet, sollte besser gleich zuhause bleiben. Wir haben dort oben einen Tag lang gestanden und es war eine fantastische Zeit. Das Licht änderte sich andauern, mal sahen wir nichts mehr vor lauter dunklen Wolken und schrecklich starkem Regen, dann brachen wieder die Wolken auf und gaben wunderschöne Beleuchtungen frei. Man kann auch von dort größere und kleinere Wanderungen machen. Bei uns war das Wetter wirklich so instabil, dass wir uns nicht weiter als ne Stunde vom Kawa wegbewegt haben. Immer wieder gab es Regen.
     
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    Klar, dann geht es hinunter an der Geiranger Fjord. Es ist wieder einer dieser Hotspots, aber dennoch fantastisch. Muss man gesehen haben. Die Anzahlt der Kreuzfahrtschiffe hat man wie wir hörten, schon reduziert. Die Luftverschmutzung würde so erheblich sein. Man braucht sich nur anzuschauen, was da oben aus den Schornsteinen kommt, es ist schrecklich! Ein Norweger sagte mir, dass ja jetzt nur noch etwa die Hälfte an Schiffen kommen würden. Die Ortschaften sind aber völlig abhängig von den Einnahmen der Touristen. Was solle man nur machen um die Einnahmen trotzdem zu generieren? Man hätte sich einfach darauf verständigt, die Preise der Touristenattraktionen einfach pi mal Daumen zu verdoppeln. Ja, so kam uns das auch manchmal vor wenn wir z.B. am Prekestolen 40.- Euro Parkgebühr abgelatzt haben. Aber wie gesagt, nicht ärgern sondern staunen ist das Motto! Auf jeden Fall ist mir dort auch klar geworden, die Norweger brauchen uns deutsche Preis berechnende überhaupt nicht. Die Chinesen, Japaner etc. strecken sehr bereitwillig und ohne nachzudenken die mit mehreren Währungen voll gefüllten Portmonees dem/der Kassierer/in hin, er/sie darf sich dann immer das raus nehmen was er braucht. Voll krass was man da sieht, da ist ein Geld, unglaublich.
     
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  12. skydiverulli

    skydiverulli

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    Ulrich
    Meine Frau fährt selber kein Rad, insofern ist das Pino unsere Möglichkeit, zusammen Rad zu fahren. Und Rad fahren ist so schön, finden wir beide :). Mein MB und Straßenbike lasse ich im Urlaub zuhause. Zu teuer wenn der ganze Mist weg kommt.....


    so, alles weitere später.....Fortsetzung folgt
     
  13. T5 Micha

    T5 Micha

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    Hallo Ulrich,

    schön, dass du dir die Arbeit mit einem Reisebericht machst.
    Mir ist es ähnlich ergangen, das erste mal Fjordnorwegen haut einen fast um.
     
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  14. syncrosusi

    syncrosusi

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    Stephanie
    ich hab zu wenig Urlaub. Ich muss da hin!
     
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  15. ilvovo

    ilvovo

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    Steffi, Ulrich - ein echt gelungener Reisebericht wie ich finde. Soooo viele eurer Beschreibungen haben wir genau so gefühlt. Wir haben Freunden erzählt, dort - in Norwegen - hast du hinter jeder Kurve eine neue Ansichtskarte vor dir.

    Auch wir haben nach einer Woche in diesem herrlichen Reiseland eine Verschnaufpause benötigt um die Masse an Eindrücken zu verdauen.

    Zu den trainierenden Skilangläufern darf ich sicher ein Foto beisteuern - ist aus dem vergangenen Jahr:

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    oh sorry - dieses war gemeint:

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    An eurer Beschreibung gefällt mir auch sehr, dass ihr Norwegen nicht "gemacht" habt, sondern ob dieser herrlichen Natur begeistert seid.

    Danke nochmals für diesen Bericht.
     
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  16. skydiverulli

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    Ulrich
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    In Geiranger Ortschaft parken wir direkt am Hafen

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    und nehmen das Rad um rechts und links des Hafenbeckens die Radwege abzufahren. Es lohnt sich auf jeden Fall weil es immer wieder neue Perspektiven sind. Unsere Geschmäcker sind alle verschieden: Hier kann man natürlich auch auf CPs bleiben, kein Problem. Wir haben zwei Möglichkeiten gesehen. Schaut es euch bei googlemaps an, alles erklärt sich von alleine. Man kann hier natürlich auch wieder alles machen was das Herz begehrt, die tausenden von Touristen von den Schiffen müssen ja beschäftigt werden. Bootstouren, schnell, langsam, Yoga, Kajak, Bustouren, Essen Trinken usw usw....

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    Wir fahren weiter Richtung Trollstigen und bleiben noch eine Nacht auf dem Parkplatz oberhalb des Geiranger Fjord stehen, von wo man noch einmal einen fantastischen Blick auf den Dalsnibba bzw Geiranger hat. Letzte Nacht wenige Kilometer in Sichtweite entfernt gestanden, aber soviel gesehen und erlebt, unglaublich.

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    hier wird nicht gehupt, alles ganz easy! Null Hektik!

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    Die Fahrt zum Trolstigen ist einfach nur spektakulär, superlativ. Alles was man sieht ist irre. So erging es zumindest uns, und wir haben schon einiges gesehen so glaube ich.

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    Kurz vor dem Trollstigen, etwa 2-3 Km, halten wir an einem kleinen Parkplatz und ich laufe in die Berge hinein einen beschilderten Wanderweg. Ich kann es nur empfehlen, siehe oben, fantastisch. Aussteigen und rein in die Natur!

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  17. Stonie

    Stonie

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    Wenn ich deine Bilder sehe, kommt Fernweh auf. Wir waren im Juli 2016 vier Wochen mit einem Leih-WoMo in Norwegen. Vom Rheinland nach Frederikshavn, mit der Fähre nach Oslo, über Bergen zügig zu den Lofoten und Vesteraelen inklusive WhaleWatching und dann langsam an der Küste entlang wieder zurück nach Süden bis Stavanger. Ab da quer durchs Land über Oslo zurück nach Germany. Ein Traum!
     
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  18. skydiverulli

    skydiverulli

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    Ulrich
    Der Trollstigen an sich ist natürlich auch ein Muss. Muss man mal gefahren sein. Aber auch die Lokalität und seine Architektur dort oben fanden wir sehr ansprechend und die Fotoausstellung über die Entstehung der Straße waren sehr interessant. Darüber hinaus kann man hier wunderbar beobachten, wie manche Touristen „Urlaub machen“. Schnell hinlaufen zum Hotspot, dem eigentlichen „Hotspot“ den Rücken drehen, Selfie machen und schnell wieder retour zum Bus. Und weiter geht es …..........

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    Wir fahren weiter nach Kristiansund, hier ist unser nördlichster Punkt der Reise erreicht, und stehen hier auf dem CP Westcamp AS Turistencenter. Wir brauchten eben mal Strom, ansonsten würde ich dort nicht soooo gerne Urlaub machen. Aber das Angebot an Cps war auch sehr übersichtlich. Haben aber auch Womos frei stehen sehen. Kristiansund ist ganz nett, wir fahren mit dem Rad alles ab. Besonders schön fanden wir es über den Friedhof zu fahren (Rad) und dann am Ende Richtung „Klumpen“ zu fahren. Es geht dort runter zur Atlantikküste mit riesigen Felsklumpen. Es war sehr schön dort. Dennoch, wir stehen mehr auf Natur und konnten uns nicht in die Stadt verlieben.



    Weiter geht es über die die Atlantikstraße, Averøy, nach Molde und dann Alesund.



    Aber dazu dann später.........
     
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  19. Jonah

    Jonah

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    Michaela
    Super Fotos, auch deine Beschreibungen sind kurzweilig, macht Spaß mitzulesen, vielen Dank.
     
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  20. XT-Rider

    XT-Rider

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    Name:
    Peter
    Toller, sehr persönlich geschriebener Bericht. Wir waren noch nie in Skandinavien, dieser Bericht macht es aber sehr schmackhaft. Freu mich auf die Fortsetzung.
     
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