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Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung

Dieses Thema im Forum "Fenster, Dach und Karosserie" wurde erstellt von manoku, 06.10.2016.

  1. Andolini

    Andolini

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    Name:
    Thomas
    Finde den Fehler...
    Oder les die anderen Antworten ;)

    Gruß Thomas
     
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  2. yogi01

    yogi01

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    Und täglich grüßt das Murmeltier...
    Das "typische" Rostproblem des 244 wurde hier im Forum noch an KEINEM 250 gemeldet.

    Gruß,
    Jürgen
     
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  3. Schubertfahrer

    Schubertfahrer

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    Name:
    Volker
    Wenn es jemand meldet ist es zu spät :sunglasses::tearsofjoy:
     
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  4. nordwind

    nordwind Mitarbeiter

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    Name:
    Peter
    Irgendwas ist ja immer.

    Es wird ja generell beklagt, der heutige einheimische Mann sei kein richtiger, mutiger Mann mehr. Da habe ich mir gedacht, nimm eine der wenigen Gelegenheiten wahr, Mut zu zeigen. Verzichte beim Ducato auf zusätzliche Korrosionsvorsorge und Werkstattbesuche laut Servicescheckheft.:D

    Euch viel Glück bei eurer Entscheidung.
    Peter
     
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  5. IntoTheWild

    IntoTheWild

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    Name:
    Matthias
    Ich kann übrigens bestätigen, dass eine Vollverzinkung keine Rostschutzversicherung für alle Zeiten ist.
    Ich hab meinen (13Jahre alt, 177000km, vollverzinkt) diesen Sommer entkernt & auf die Seite gelegt zur Rostkontrolle.
    Dabei stellte ich fest, dass der silbergraue Unterboden nicht etwa Zink ist sondern eine gummiartige Schutzschicht, die zwar sehr zäh und robust ist aber an den neuralgischen Stellen auch unterrostet war.
    Die Zinkschicht war dort schon seit Jahren weg. Man sieht übrigens solche Unterrostungen nicht!
    Man siehts erst wenn man die Schicht entfernt, ausgehend von den Ablauflöchern (Wagenheberaufnahme).
    Die rechte Wagenheberaufnahme war derart vergammelt (da steht ständig Wasser drin), dass das Auto eine Hebebühne wahrscheinlich nicht überlebt hätte.
    Die konnte ich von Grund auf erneuern. Den rechten Schweller und den Ansatz zum Radlauf ebenso.
    Die linke Aufnahme sah auch nicht sehr viel besser aus.
    Die Blattfederhalter , Stabi(+Halter) und die Anhängerkupplung sind nicht verzinkt und und hatten schon Blätterteig-Rost.
    Alles sandgestrahlt und neu lackiert. Dabei hat sich gezeigt, dass der Rost an den Kontaktstellen zum Unterboden ansteckend ist.
    Die Zinkschicht war schon weg.
    So ein Kastenwagen arbeitet Karosseriemässig mehr als man annehmen mag - so ist in den Falzen ständig Bewegung.
    Achso: unter den Plastikschalen der vorderen Einstiege stand jahrelang das Wasser und konnte nicht weg -ROST.
    Aus den Falzen des Bodenbleches blühte das Zinkoxyd auch schon raus.
    Im Innenraum zeigt sich das Auto im Winter überall da wo unbeklebtes Blech ist als Tropfsteinhöhle.

    Um den Verfall einzudämmen gabs dann in alle Hohlräume FluidFilm ; Unterboden und Radkästen bekamen Eurol Unterbodenschutz und alles andere was nicht Hohlraum ist und keinen direkten Kontakt mit den Elementen hat LM Seilfett.
    Insgesamt gingen so ca. 20-25 Liter drauf.
    Achso Der Fahrschemel und die vordere Radaufhängung bekamen Owatrol. Ob das was kann muss sich aber erst noch zeigen.
     
  6. Andolini

    Andolini

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    1.452
    Name:
    Thomas
    Könnte es daran liegen, dass das entsprechende Fahrzeug gar keine Vollverzinkung hat?

    Gruß Thomas
     
  7. IntoTheWild

    IntoTheWild

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    Name:
    Matthias
    Also zumindest bis Höhe dieser Plastikzierleisten ist überall wo die Farbe abgescheuert ist (Einstiege) Zink drunter.
    Beim Einschweissen der Reparaturbleche sah man auch an bestimmten Stellen die Zinkschicht weiß wegbrutzeln.
    Der Einstieg Fahrerseite liegt noch blankgescheuert an manchen Stellen offen - ich werd erst im Frühjahr die ganze Seite bis zum Plastik hoch neu lackieren. An betroffenen Stellen sieht man auch deutlich Zinkoxyd.
    Mein Eindruck ist, definitiv verzinkt. Ob VOLLverzinkt bleibt genauso offen wie die Art der Verzinkung..
    Es gibt komischerweise kaum bis keine Hinweise seitens Renault.
     
  8. uljoschloessi

    uljoschloessi

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    Gibt es denn hier eigentlich einen Bericht über eine Hohlraumkonservierung die beschreibt wo die Sonde und evtl durch welche Öffnung - Stopfen, Bohrung o.Ä - eingeschoben wurde ? Beispielsweise : Stopfen B -Säule unten entfernt, Schweller durch Bohrung zugänglich usw . Das würde das Selbermachen deutlich vereinfachen.
    Danke Uljo
     
  9. Mader 2.5TDi

    Mader 2.5TDi

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    Name:
    Fritz
    hier sieht man schon so einige Details an einem sehr neuen Ducato-Unterboden, insbesondere die Bilder weiter unten zeigen Details des Hohlraum- und Unterbodenschutzes mit Fett:
    http://www.timemax.de/ubs-clear-durchsichtiger-unterbodenschutz-fuer-ein-neues-wohnmobil
    Das ist schon ein sehr aufwändiges Unterfangen, man muss "einfach" konsequent in jeden Träger und jeden Hohlraum, dann wird zusätzlich noch jede Blechfalz versiegelt.

    Gruß,
    Fritz
     
  10. Dieter_muc

    Dieter_muc

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    Hallo Zusammen,
    Die Diskussion über Sinn oder Unsinn der Konservierung kommt ja regelmäßig wieder auf. Ich mach die Konservierungen inzwischen ja seit 2008, hab also auch schon ein wenig "Langzeiterfahrung" Sammeln können.
    Prinzipiell kann man wohl sagen: Wer Seinen Kasten nach 6-8 Jahren wieder Verkaufen will, und dabei der Wiederverkaufswert keine Rolle spielt, kann sich die Investition auf jeden Fall sparen.
    Bei allen anderen macht es vielleicht Sinn darüber nach zu denken.
    Richtig ist, das speziell die X250 ab 2006 bis dato keine größeren Sichtbaren Rostprobleme haben. Es ist allerdings so das durch die Verzinkung keine Durchrostungen der Bleche, wie früher, mehr entstehen. Sehr wohl aber Rost an den Konstruktiven Teilen wie Rahmenträgern und Verstärkungsblechen. Hier liegt das Problem darin, das die Fahrzeuge aufgrund der Größe stark in Bewegung sind. Und hier dann Risse in den Lackschichten entstehen, oder sogar Schweißpunkte aufgehen können. Die dann entstehenden Spalten begünstigen die Entstehung von Rost in den Falzbereichen der Tragenden Konstruktion.
    Dieser Prozess tritt deutlich später ein als früher, allerdings wird er auch erst viel später sichtbar. Und dann ist nur noch eine Zeitliche Verlangsamung zu erreichen. Wenn hier im Vorfeld mit nicht Aushärtendem Material konserviert wird, dann kriecht die Konservierung in solche Spalten, noch bevor dort Rost entstehen kann.
    Leider ist es auch so das die Ausbauer oft massives Schadpotenzial hinterlassen. Da werden z.B. die Traversen des Gurtbockes so stark angezogen, das Querträger verbogen und Schweißpunkte gelöst werden, oder Schrauben für Tanks etc. ohne weiter Maßnahmen ins Blech gedreht. Was dann wiederum eben auch lange Zeit unsichtbar zu Rostansätzen an tragenden Teilen führt.
    So zumindest meine Erfahrung der letzten Jahre an verschiedensten Fahrzeugen aller möglichen Hersteller.
    Was für jeden einzelnen nun Sinn macht oder nicht muss aber jeder für sich entscheiden.
    Schönen Gruß zusammen, und auf ein Knitterfreies 2017

    Dieter
     
  11. wolkenschaufler

    wolkenschaufler

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    Maximilian
    @Dieter_muc

    Sehe ich ähnlich und behandle Fahrzeuge im Kundenauftrag.

    Betreue auch den Vereinsbus vom örtlichen Alpenverein. Dabei handelt es sich um einen Ducato 250 Bj 2007.

    Hab mir bei dem Fahrzeug mal die Arbeit gemacht und die Hohlräume mit der Hohlraumkamera inspiziert.

    Es stimmt, dass die Vorsorge hier vom Hersteller aufgrund der Verzinkung gut ist. Roststellen findet man aber dennoch in den Hohlräumen. Natürlich bei weitem nicht so massiv wie bei den Ducatos vom Typ 244.

    Ich schätze dass auch hier in ein paar Jahren mal Durchrostungen sein werden.

    Ich werds bei meinem neuen auf jeden Fall machen - sicher ist sicher ;-)

    Gruß Maximilian
     
  12. IntoTheWild

    IntoTheWild

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    Matthias
    Ich habe in meinem etwa 25L verschiedenartige Konservierung eingebracht, das sind etwa 300,- Kosten wenn man's selber macht. Wenn ich überlege was Zubehör sonst so kostet..
    Die größte Belohnung ist meiner Meinung nach dauerhaft guter Schlaf ohne rostbraune Alpträume und nen gerader Rücken beim TÜV :)

    Wie Dieter_muc und Wolkenschaufler schon schrieben, ist Zink kein Dauerallheilmittel an Stellen, die ständig Wasser oder Stress ausgesetzt sind.
    Ich habe meinen auf die Seite gelegt, um am Unterboden zu arbeiten.
    Dabei war ich irgendwas zwischen beeindruckt und beängstigt, wie sehr die Karosse arbeiten kann.
     
  13. pushtacker

    pushtacker

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    Sven
    Sag mal, magst du uns mal ein Bild zeigen, wie du das gemacht hast?
    Ich habe so was schon gesehen, weiß aber eigentlich nicht mehr recht, wie das unumständlich geht.
    Ich hoffe natürlich, dass ich das nie brauche.
    Gruß,
    Sven
     
  14. IntoTheWild

    IntoTheWild

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    Matthias
    IMG_5787a.JPG hinten.jpg Hi Sven, klar gerne.
    Ganz unumständlich ist es nicht. Das dauert schon seine Zeit den Kasten aufzuspannen. Zur reinen Kontrolle lohnt der Aufwand nicht.
    Entschädigung ist ein herrlich bequemes Arbeiten.
    Weil ich mir schlicht keine neuen Autos leisten kann, brauche ich das Ding quasi ständig..
     
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  15. Den roten

    Den roten

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    Alex
    Respect IntoTheWild habe ja auch überlegt es selber zu machen aber nach meinem
    letzten größeren Qerblattfeder ausbau am Alten wollt ich mir so ne schinderei nicht mehr zumuten
    DSC_3566 (Small).JPG DSC_3569 (Small).JPG DSC_3572 (Small).JPG
    da ich ja mim Rheuma geplagt bin und Kalter Boden für mich Gift ist.
    Aber Kastenwagen auf die Seite rollen bist schon ne coole Socke:D:eek::cool:
     
  16. IntoTheWild

    IntoTheWild

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    Matthias
    Ich kanns dir sowas von nachfühlen! :)
    PS: Unter dem blauen Hocker liegt eine .. wie heisst die gleich... so eine Matte wie sie auch auf Spielplätzen unter Schaukeln oder beim örtlichen Fastfood-Gourmet draussen liegt. Ist weich und isoliert., Geht prima zum drauf knien.

    (off topic)
    Ich hatte die Hinterachse auch raus zum Entrosten. Das ging prima mit zwei beräderten Europaletten, auf die ich die Achse absenkte und dann bequem rausrollern konnte.
    Selbes Prinzip hat sich auch beim Getriebeausbau bewährt.
     
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  17. leichtmatrose

    leichtmatrose

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    Reinhold
    Wachsbasis ?,Da würde ich die Finger von lassen,das wird mit der Zeit austrocknen und es bilden sich Risse.
     
  18. gummi

    gummi

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    Hallo Matthias,
    hab mir auch so einen Kippwagenheber gekauft. Traute mich aber nicht die Dinger zu benutzen,da mein Peugeot 3 Tonnen wiegt. Klappt das bei dir problemlos? Bis wieviel Grad kippst du das Fahrzeug?
    Gruß, Frank
     
  19. Den roten

    Den roten

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    Name:
    Alex
    Hallo leichtmatrose ok war etwas ungenau meine Angabe,
    einfach selber bei AR schaun auf ihrer Seite stehts so:

    1. Extreme Kriechfähigkeit

    Anrostungen, versteckte Winkel und Kapillarwirkung für Schweißnähte.
    Unerwartete Anrostungen und Wasser, dringt in alle Ritzen.

    Deshalb verwendet man sehr dünnflüssiges Material

    2. Verschleißfestigkeit
    Viele Hohlräume wie Türen, Schweller, Holme sind neben dem
    Unterboden, ständig dem Verschleiß durch Wasser, Schmutz etc. ausgesetzt.
    Dünne Filme werden leicht beschädigt.

    Deshalb verwendet man dickflüssiges Material.

    3. Dauerhafte Elastizität
    Aushärtung von Beschichtungen bedeutet:

    - Risse
    - Unterwanderungen
    - Ablösungen
    - ROST

    Deshalb arbeiten wir im 2-Schicht Verfahren:
    Die erste Schicht: Das extrem dünnflüssige und kriechfähige Material
    Die zweite Schicht: Das extrem zähflüssige und dauerelastische Material

    Gruß Alex
     
  20. IntoTheWild

    IntoTheWild

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    Name:
    Matthias
    Hey Gummi, hast du Kippheber von Liqui? Der ist bis 3,5 Tonnen zugelassen oder besser angegeben. #
    Meinen musste ich aber etwas umarbeiten, da mein L3 Kasten zu lang & breit ist (Streben verlängert).
    Ich hatte auch Bauchweh und hatte an jeder Ecke jemanden stehen und bin schrittweise hoch.
    Die ganze 'Konstrunktion scheint aber recht robust zu sein. Muss aber dazu sagen, dass meiner leer ist und so nur 2Tonnen wiegt.
    Achte besonders drauf, dass sich die vordere .. ich sag mal 'Rollrampe' dazu beim kippen nicht verdreht (seitlich kippt). Das war bei mir der Fall, sodass ich auf der Rückseite (Kippseite) die Verbindung der Beiden 'Rollrampen' verdoppelt und verstärkt habe. Danach gings problemlos und nach 2-3x rauf und runter war genug Vertrauen da. Auf den Bildern ist er soweit gekippt wies geht, länger ist die Spindel nicht.
    Für die kleine Reparatur zwischendurch oder nen Unterboden-Check schwebt mir eher sowas vor:

    oder

    oder

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    Mit FluidFilm Liquid A lässt sich alte Schmotze wieder weich machen. Das Zeug wandert sogar bergauf und macht geschmeidige Hände :cool:
    Ob jede und immer weiss ich natürlich nicht aber ich mag das Zeug.