AW: Warnung GR Reisende / Pannenhelfer (-betrüger) in SERB Autoput zw. Belgrad - Nis

Dieses Thema im Forum "Rund ums Reisen im Ausland" wurde erstellt von weissfranz, 02.10.2017.

  1. kolo@post.cz

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  2. schmitte

    schmitte

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    Susanne
    Lieber Franz,

    ich hatte Deinen Beitrag letztes Jahr gelesen und für mich gedacht, dass wir trotz langer Erfahrung wohl auch auf die Masche reingefallen wären. Daher mein ausdrücklicher Dank an Dich, es gibt nicht viele, die derartige Erlebnisse posten.

    Wir haben für diesen Sommer genau Deine Strecke geplant und werden obacht geben, nicht angesch....... zu werden :)
    Noch mal vielen Dank!
     
  3. haidi

    haidi

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    Hannes
    Die haben Stellen auf den Autobahnen, da wird man sofort, ungefragt aber kostenlos weggeschleppt und schlimmstenfalls am Pannenstreifen abgestellt. Oder wie ich auf einer "Bundes"straße gehsen habe. Pannenhelfer mit Abschleppachse zieht das Pannenauto aus dem Kreisverkehr auf einen nahen Parkplatz und stellt ihn dort hin. Später kommt ein Abschlepper und bringt ihn in die Werkstatt.

    Als ich Probleme hatte, habe ich den ÖAMTC angerufen, die haben alles organisiert - der Pannendienst in England wird übrigens von Frankreich aus organisert und gesteuert.
     
  4. weissfranz

    weissfranz

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    Wir waren April und Mai in Griechenland und sind wieder 2x die Autoput gefahren. Hier kurz die neuen Fâlle von Betrügern auf der Autoput Nis/Belgrad:

    April: Bereits oben geschildert, Vw Camper von Abzocker gestoppt. Cartago Womo hat Motorprobleme, ruft ADAC an, Serbischer Abschleppdienst kommt, Diagnose Injektoren defekt, Hotelzimmer genommen. Am nächsten Tag Injektoren erneuert und Vorderachse ausgebaut. Kosten über 3000€. Holländischer Camper Vorderachse "erneuert" (beide zufällig in Griechenland getroffen).
    Juni: Deutsches Womo wird von 2 dunklen Limousinen zum Halten gezwungen: " Ihr Vorderrad....". Durch den brutalen Stopp skeptisch geworden, fährt er schnell bei besagter Abfahrt gerade weiter (auf CP in Serbien getroffen).
    Wir fahren am 3. Juni zurück. 50 km vor Belgrad (andere Stelle) versucht uns wieder ein dunkler Range Rover auf äußerst brutale Art zu stoppen (nahes heranfahren, hupen, deuten auf Vorderrad). Erst durch Stinkefinger, zurück hupen, Gas geben lässt er von uns ab und fährt kurz darauf von der Autoput ab.

    Was mich traurig macht, jeder der betroffenen regt sich furchtbar auf. "Da müssen wir was tun....". Wenn ich dann von meinen Postings schildere, ist jeder begeistert und versprechen ihre Erfahrungen mitzuteilen . Kein einziger Betroffener hat sich bis jetzt gemeldet. Sicher auch nicht bei Adac und Co.

    Nach meiner Erfahrung muss es Hunderte, wenn nicht Tausende Abgezockte geben und jeder schweigt. Auch vom ÖAMTC habe ich nichts mehr gehört. Promobil hat ja auf mein Mail nicht Mal geantwortet.

    So das war mein letzter Post zu diesem Thema.

    Grüße Franz
     
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  5. XT-Rider

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    Danke für deinen Einsatz! :fingerh:
     
  6. bami

    bami

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    Ich find das auch gut, wenn man anderen von solchen Erfahrungen berichtet und versucht, zu verhindern, dass diese Ganoven einfach immer so weitermachen können.:fingerh:
    Auch, wenn viele sagen: „Das weiß ich doch schon!“, es gibt doch immer welche, die das eben noch nicht wissen und die im Fall des Falles falsch reagieren würden.:frauhand:
    Frustrierend ist es dann natürlich schon, wenn man das Gefühl hat, es wird kaum oder gar nicht darauf reagiert und man ist der einzige, der versucht, das öffentlich zu machen.:(

    Aber es wird natürlich auch von offizieller Seite gewarnt.
    Zum Beispiel in den Reisewarnungen des auswärtigen Amtes für den Autoput:

    https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/serbien-node/serbiensicherheit/207502
    Bevor man losfährt, ist es also nie verkehrt, da mal reinzuschauen.

    Liebe Grüße, Barbara:)
     
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  7. Pöss

    Pöss

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    Danke an Weissfranz! Solche Informationen aus erster Hand in den einschlägigen Foren zu verbreiten erachten wir für unsere Art des Reisens als sehr wichtig.

    Gruß
    Birgit & Frank
     
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  8. Andreas

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  9. Pöss

    Pöss

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    Frank
    Die Reisewarnungen des auswärtigen Amtes lesen wir schon seit Jahren grundsätzlich nicht mehr, da sie je nach Land stark veraltet und tendenziös anscheinend je nach Laune des zuständigen Beamten verfasst sind und unseren Erfahrungen nach kaum den jeweiligen Situationen des jeweiligen Landes gerecht werden. Dann doch lieber solche Informationen hier aus erster Hand.
    Würde vom auswärtigen Amt eine Reisewarnung für Deutschland herausgegeben, so müßte nach deren Maßstäben, die Bundesrepublik Deutschland als absolutes No Go dargestellt werden.

    Frank
     
  10. Andreas

    Andreas Team

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    Andreas
    Na dann braucht man sich über den Rest auch nicht wundern.
     
  11. göll mountain

    göll mountain

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    Martin
    Nun ja, die Reisewarnungen des auswärtigen Amtes sind schon sehr oft nicht ganz up to date, oder überzogen.
    Da ist so eine Info eines direkt Betroffenen aussagekräftiger.
    2007 in der Türkei sind wir auch auf so einen Gauner reingefallen: Großraum Izmir, wir würden von einem Einheimischen bedrängt und angehupt, der deutete mit der Hand auf unseren rechten Vorderreifen, blöd, wie wir waren, blieben wir stehen, irgendwas öliges war am Reifen und darunter, wahrscheinlich vom Beifahrer schnell hingespritzt, angeblich was an der Bremse. 300 € haben wir dann für eine sinnlose und wahrscheinlich gar nicht vorgenommene Reparatur bezahlt!
    Und das mir, wo ich damals relativ gut türkisch konnte und dachte gegen solche Sachen gefeit zu sein.
    Martin
     
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