Faltkajak oder aufblasbares Kajak?

Dieses Thema im Forum "Wassersport" wurde erstellt von wombat, 12.08.2014.

  1. lotuseater

    lotuseater

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    Stefan
    Also wir schwören auf das hochdruck Kajak von KXone:


    Mit dem Teil kann weit und schnell fahren. Wir sind auch schon öfter bei starkem Wind (ca. 3 Bft) einige km gepaddelt. Die längste Strecke waren bisher 13km.
    Man kann locker 7km/h halten und kurzzeitig sind auch 10km/h möglich. :sunglasses:
     
  2. mimi.

    mimi.

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    Wir schwören auf ein Grabner Explorer 2, haben es jetzt seit gut 5 Jahre.
    Längste Strecke war bei uns 45 km auf der Lagune von Venedig, mit ein Schnitt von 6km/h.
    Also pauschal kann man eh kein Kajak beurteilen, dazu sind die Unterschiede zu groß. Wer es dennoch macht, nach dem Motto IMG_1485.JPG
    alle Luftboote sind Müll hat eh keine Ahnung.
     
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  3. saniwolf

    saniwolf

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    Wolf
    ... nix was Spaß und Lebensfreude bringt ist Müll. Weder ein Luftboot, noch unsere KAWAs, auch nicht die Weißware ...

    Schönes Boot.

    Wolf
     
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  4. Max

    Max

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    Max
    Auf die Frage:" gibt es hier noch Schlauchbootfahrer " hatte ich mich mit unserem Grabner Holiday 2 angesprochen gefühlt und dazu paar Zeilen geschrieben. In dieses Thema hier hätten sie wohl besser gepasst. Deshalb kopiere ich meinen damaligen Beitrag 1:1 in dieses Thema unter dem Motto von Wolf: ...nix was Spaß und Lebensfreude bringt ist Müll !

    Das Holiday II von Grabner ist für uns ein zweckmäßiger Begleiter im Kasten für aktives und passives Vergnügen auf dem Wasser. Als Paddelboot hauptsächlich genutzt, aber mit Treibersegel (Regenschirm) oder mit einem kleinen 4Takt 1PS Außenborder ist der Spaßfaktor garantiert. Die Lacher habe ich auf meiner Seite, wenn große Yachten, egal ob Segel- oder Motorboote, meinen Weg kreuzen. Ein Beweis dafür, dass man mit überschaubaren Aufwand an Gewicht, Zeit und Geld universell ausgerüstet ist und auf dem Wasser oder am Land mit Leuten ins Gespräch kommt, die man sonst nie kennen gelernt hätte.

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  5. rapo55

    rapo55

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    Rainer B
    Läuft sehr gut:)
    P9117242.JPG P9117243.JPG
     
  6. Octopus

    Octopus

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    Ich war gestern auf der BOOT und bin nun auch stolzer Besitzer eines Faltbootes. Geworden ist es ein Scubi 2, da auch mein Hund mit muss. Zur Wahl stand auch ein Grabner Holiday 2, was mir auch gut gefiel, letztlich hat auch der Preis bei der Auswahl eine Rolle gespielt (zumal der Messepreis bei Grabner höher war als der Verkaufspreis im Internet).

    Meine eigentliche Frage aber ist: wo lagert ihr das Boot nach der Nutzung über Nacht? Lässt ihr jeden Abend die Luft raus oder kettet ihr das an? So ein Boot für >1.5k € bekommt doch sonst sicher schon mal Beine...
     
  7. wombat

    wombat Admin Team

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    Ich hab ne Kette mit einem Schloss welche entweder am Fahrzeug oder einem Baum befestigt wird.
    Du musst nur am Boot eine Befestigungsmöglichkeit finden wo die Kette fest verschraubt werden kann.
    Allerdings hilft das Ganze nicht bei einem Bolzenschneider.
     
  8. rapo55

    rapo55

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    Rainer B
    Wir haben bisher "blauäugig" auf ein anketten oder dergleichen verzichtet.
    Luft bleibt drin - Aurüstung und Paddel sind dann im Kawa.
     
  9. knallowamso

    knallowamso

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    Ronald
    ...bei aller Freundschaft (!), das sind Gummiboote und keine Faltboote...!!!
     
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  10. Stonie

    Stonie

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    Aber die Gummibahnen kann man doch auch falten... *duckundwech*
     
  11. Poly

    Poly

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    Richtig Ronald,
    das wäre ja fast so, als würde ein Luftballon behaupten, er wäre ein Zeppelin.
    Im Scubi gibt es zwar einen festen Kiel, aber es ist trotzdem nur "aufgeblasene Konkurrenz" der wir mit unseren richtigen Faltbooten leicht den Tampen zeigen.
    Fast jedes Boot kann man falten, die meisten aber nur einmal.
    Richtige Faltbootfahrer wünschen sich gegenseitig "Spanten- und Sentenbruch".
    Schlauchifreunde wissen nicht mal, was das ist.
    ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.01.2018
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  12. benni1974

    benni1974

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    Das Scubi ist ein Hybrid aus Faltboot und Luftboot. So sieht es auch die Artikelbeschreibung eines großen Bootsshops. Auf der Seite des Shops wird es unter die Faltboote einsortiert. Es hat einen Kiel,Spannten UND Luftkammern.
    "Das Prinzip scubi ist vor allem eines: unkomplizierter Freizeitspaß auf dem Wasser. Durch die Verbindung von Bewährtem aus der Falt- und Luftboottechnik entsteht beim scubi ein Hybrid aus beiden Systemen. Das auf ein notwendiges Minimum reduzierte Gestänge verleiht dem Kajak die notwendige Steifigkeit und Struktur für bessere Fahreigenschaften im Vergleich zu reinen Luftbooten dieser Größe. Auf der anderen Seite sind die Luftelemente ein wesentlicher Bestandteil des Bootes und stellen den schnellen und unkomplizierten Aufbau sicher. Die Außenhaut des scubi ist aus robustem und reißfestem PVC und verfügt zusätzlich über installierte Kielstreifen, die vor Abrieb schützen. "
    http://www.arts-outdoors.de/Shop/pr...r-Kajak-Faltkajak-Luftkajak-neues-Modell.html
    Nach eigener Erfahrung ist es von der Leistung auch genau in der Mitte. Gegenüber einem reinen Luftboot schnell und mit gutem Geradeauslauf. Einem echten Faltboot (z.B.Triton Ladoga) aber weit unterlegen.
     
  13. Octopus

    Octopus

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    Wie Du das Boot nennst, ist mir sowas von Wurscht, solange Du einen guten Tipp zur Diebstahlsicherung hast.. .
     
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  14. Poly

    Poly

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    Ok, also dann die seriöse Schiene.

    Die Fahreigenschaften eines Bootes werden durch seine "Linien" bestimmt. Linienrisse sind das "Geheimwissen" des Bootskonstrukteurs. Durch eine geschickte Linienführung gelingt es, Geschwindigkeit, dynamischen Widerstand, Wendigkeit, Richtungsstabilität, Anfangs- und Endstabilität usw. in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.

    Das Poucher RZ-85 hat zum Beispiel im Bugbereich fast bis zum Hauptspant eine sehr hohe ausgeprägte V-Form. Nach hinten ist es eher flach und breitbauchig. Jeder Spant sieht anders aus. Mit einem festen Innengerüst, wie bei richtigen Faltbooten, kann man die gewünsche Rumpfform erzielen und bekommt die beabsichtigten Fahreigenschaften.

    Bei Luftbooten hat man stets mehr oder weniger runde Schlauchquerschnitte. Auch wenn man mehrere Schläuche zu einer angenäherten Kajakform bündelt, und sie durch Hilfsspanten zu einer flachen Spindel auseinander drückt, entstehen die Linien doch hauptsächlich durch den Luftdruck. Ein Bündel Gummiwürste macht was er will. Daraus entsteht nie ein ordentlicher Linienriss.
    ;-)

    Diebstahlsicherung.
    Beim Faltboot haben wir ein langes Schlaufenkabel unter der Bodenleiter durchgezogen.
    J+J
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.01.2018
  15. benni1974

    benni1974

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    Da ein Scubi alle Schlaufen aus Stoff hat, sehe ich keine Möglichkeit einer Diebstahlsicherung, die einem Taschenmesser standhalten würde. Ein Kabel unter der Kielstange durchfummeln ist sehr umständlich. Die beiden Querspannten lassen sich rausziehen, sind also auch ungeeignet. Meiner Meinung nach kann man mit einem Sicherungskabel nur etwas optische Show erzeugen. Wer den Bootstypt kennt, lässt sich davon nicht blenden.
     
  16. Poly

    Poly

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    Die meisten Diebstahlsicherungen im Campingbereich sind Show. Mach dir eine Seilschlinge aus einem Stück Edelstahlseil. Nicht zu dick, damit die Beulen unter Wasser nicht zu groß werden. Man könnte z.B. die Enden in einem Röhrchen verpressen. Zieh die Schlinge einmal unter der Kielschiene durch und lass sie dort. Daran kannst du dann x-beliebige Schlaufenkabel, Spiralschlösser usw. anschließen. Klar, nix was man tagelang unbeaufsichtigt so liegen lässt, aber besser als gar nichts.
    J+J
     
  17. mimi.

    mimi.

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    Wir haben ein Grabner Explorer 2, der Aufbau dauert incl.Steueranlage 7 min.. Ich lasse die Luft raus und rolle es nur zusammen und lege es in der Kofferraum. Ist halt kein altes Faltboot was keiner mehr haben will, also lieber wegschließen.
     
  18. Grautier

    Grautier

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    Hallo Rudi
    Mein Holzcananadier war deutlich teurer als deine 1,5 Hacken. Ich hab Vertrauen in meine
    Umgebung, seh mir diese aber genau an bevor ich das Boot am Wasser liegen lasse!
    Ein Bewegungsmelder mit schlapp 90 db abends ins umgedrehte Boot gelegt , hilft aber
    bei Unaufmerksamkeit mit. Dazu ist aber noch nie gekommen, so das ich nicht sagen ob er
    abgeschreckt hat oder es keiner probiert das gute Stück zu mausen.

    Schöne Grüsse von der Ostsee. Toddy
     
  19. rapo55

    rapo55

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    Rainer B
    Vor unserem Scubi II hatten wir ein Bavaria Solaris 2er (baugleich Klepper).
    So wesentlich langsamer bist du mit dem Scubi bei weitem nicht.
    Hat eben im Kielbereich durchgehend auch keine "Luftblase" und liegt deshalb auch satt im Wasser.
    Einfach mal ausprobieren und berichten;)
    Im Übrigen hat der Scubi II nicht nur zwei Spanten sondern 4 an der Zahl.
    Und gegen ein Faltboot eintauschen = nimmermehr:)

    @ Rudi: Du kannst auch aus Edelstahlrohr das einen größeren Durchmesser als das Kielrohr hat, Stücke abschneiden und darüber stülpen - mit Klebstoff o.ä. fixieren und dort dann deine Kette, Stahlseil oder ähnliches befestigen (alles natürlich rostfrei).
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.01.2018
  20. Poly

    Poly

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    Jürgen
    Tut mir leid, selbst wenn du recht hättest, ich muss für die klassischen Faltboote voten. Bin da etwas vorbelastet.

    Einspruch. Bavaria Solaris2 hat ein Leitergerüst mit Seitenschläuchen, da hört aber die Gemeinsamkeit mit den Klepper-Faltbooten schon auf. Welches Klepper soll denn baugleich sein? Der Aerius2 ist kürzer aber breiter, der Aerius20 hat ein völlig anderes Gerüst, der Aquilus ist dafür wieder deutlich länger und schmaler usw. Nicht zu reden von den Linienrissen, die jedes Mal anders sind.

    Gefühltes Wissen? Mach mal eine gemeinsame Ausfahrt mit "richtigen" Faltbooten. Dein altes Solaris war 68 cm länger und 8 cm schmaler als das Scubi2. Unser RZ-85 wäre satte 95 cm länger und 7 cm schmaler. Keine Chance, Länge läuft. Das wird eine lustige Spazierfahrt. Selbst der etwa gleichlange MTW-Kolibri hängt dich noch ab, weil er ebenfalls schmaler ist. Vielleicht heben dir die anderen beim Picknick was auf.

    Der einzige Vorteil dieser Schlauchis ist der einfache Aufbau. Man braucht dabei fast nicht nachzudenken. Bei richtigen Faltbooten ist das bissl anders. In den Faltbootseiten gibts ein paar historische Anleitungen, die es wirklich in sich haben. Aber so lange kann sich die Handygeneration nicht mehr konzentrieren, die hätten am liebsten Boote die auf Knopfdruck aufspringen wie ein Regenschirm.
    ;-)
    Grüße von J+J
     
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