GFK-Rückwand statt Hecktüren - Gibt es so was?

Dieses Thema im Forum "Fenster, Dach und Karosserie" wurde erstellt von schmidtfranz, 02.06.2014.

  1. schmidtfranz

    schmidtfranz

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    Oliver
    Hallo zusammen,

    ich überlege mir einen Ducato L2H2 zuzulegen und diesen als Womo auszubauen. Für mein Ausbaukonzept benötige ich die Hecktüren nicht, sondern nur eine Klappe im Unteren Drittel. Gibt es eine kostengünstige Möglichkeit die Hecktüren gegen ein GFK-Teil auszutauschen? Meine Idee wäre noch die Türen samt Dichtungen auszubauen, eine GFK-Sandwichplatte entsprechend anzupassen und in das Heck einzukleben.

    Viele Grüße, schmidtfranz
     
  2. La Strada avantiblue

    La Strada avantiblue

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    Uwe
    Das gibt es.Habe ein 250er Ducato Kastenwagen schon gesehen,mit GfK Teil hinten und nur mit Klappe unten.
    Weiß aber nicht mehr was das für ein Ausbauer war.Könnte ein Ausbauer aus Polen gewesen sein.Das Fahrzeug wurde wohl so vom Ausbauer ausgeliefert.Der stand mal auf ein CP an der Adria in Italien.
    Mußt nur mal Onkel Google fragen.
     
  3. sanddorn

    sanddorn

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  4. schmidtfranz

    schmidtfranz

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    Oliver
    Die Neo-Traveller sehen ja ganz gut aus. So in der Art hätte ich mir das vorgestellt. Jetzt müsste man das Heckteil für die Variante H2 nur noch irgendwo kaufen können. Aber das einkleben einer GFK-Sandwichplatte müsste doch auch funktionieren. Sieht zwar nicht so elegant aus, erfüllt aber die gleiche Funktion.
     
  5. leichtmatrose

    leichtmatrose

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    Reinhold
    Moin, Twister hatte mal so einen Neo-Traveller auf dem Hof stehen,folglich hat er auch die Bezugsquelle.

    Grüße Reinhold
     
  6. TommyC

    TommyC Gesperrt

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    Tommy
    Billig wird es so ein Formteil (wie zB Neo Traveller) nicht geben.
    Eine glatte eingesetzte Sandwichplatte würde mich optisch nicht so überzeugen ...

    Behalte doch die Hecktüren und bau einfach innen eine Holzplatte oder ähnliches ein.
    Die Firma CS verfährt meist so bei ihren Sprinter Ausbauten.
     
  7. schmidtfranz

    schmidtfranz

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    Oliver
    Wenn es technisch möglich ist und der TÜV seinen Segen dazu geben würde, hätte ich mit der optischen Überzeugung nicht so die Probleme. Ich sitze ja beim Fahren im Auto und dann sehe ich das Heck nicht. Und auf dem Campingplatz sitzt man ja auch eher vor dem Auto und sieht das Heck dann auch nicht. In die Scharnieraufnahmen der Hecktüren will ich dann Adapter schrauben, an die ich einen Träger hänge, an den dann Fahrräder hochkant, eine Heckbox für nasse Neos und ein ausziehbarer Wäschetrockner kommen. Ich möchte auch ein Doppelstockbett einbauen und damit ich die untere Etage belüften kann brauch ich nach hinten ein Fenster etwa im unteren Drittel. Bei der Hecktür wird es schwierg dieses dort einzubauen. Daher die Idee mit der GFK-Heckwand. Oder hat von euch einer eine Idee, wie ich in die Hecktüre im unteren Drittel ein Fenster bekomme?

    Viele Grüße, schmidtfranz
     
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  8. Kalli

    Kalli

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    Hallo schmidtfranz,

    bei Knaus konnte man sowas auch mal bestellen. War aber nicht ganz billig.
    Es gab da m.E. auch Versionen mit einer größeren Klappe als auf den Bildern.

    IMG_0014.jpg IMG_0015.JPG
     
  9. schmidtfranz

    schmidtfranz

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    Oliver
    Hallo Kalli,

    danke für den Hinweis. In diese Richtung soll es ungefähr gehen. Wenn ich mir die Fläche so anschaue, dann ist die ja nur leicht gekrümmt. Das müsste mit einer GFK-Sandwichplatte zu machen sein. Ich muss mir mal einen Ducato an der Stelle genauer anschauen und gucken wie groß die potentielle Klebefläche ist.
     
  10. vomFelde

    vomFelde

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    Wenn es günstig sein soll würde ich Tommys Vorschlag nehmen, zieh einfach eine Platte hinten ein und gut ist es. Du wirst wohl kaum ein Teil finden das man für kleines Geld bekommt. Da es kaum Nachfrage gibt ist so etwas immer Kleinserie und so lange 3d Drucker noch nicht solche Teile ausspucken können wird es immer ein teures Vergnügen.
     
  11. jumper2004

    jumper2004

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    Hein
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    Beitrag von Twister:

    es interessiert zwar niemanden, und eigentlich ist das auch völlig unwichtig, aber Twisterle hat in bälde eine eigene Kration am Start mit einem u.a. Voll-GFK Heckteil, welches allerdings noch NICHT zugelassen ist. Um ein wenig Stimmung zu machen reicht die Info aber allemal.

    Meine persönliche Sichtweise zu solch einer Bauart ist:

    - Raumgewinn von nicht unerheblichem Maße
    - vollisoliert und Fahrradträgervorrüßtung bis zu 4 Räder
    - Unterteil für volle Durchladung
    - sieht "oberaffentxxxxxmegagxxxx" aus

    Preis.....gaaanz weit weg von der Wurzelknollenvariante...und das Tollste an dem Bauteil ist, vorne hängt sogar noch ein Fahrzeug dran, cooool

    War aber jetzt mega-OT, ich weiß....

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    Vielleicht gibt es da ja was neues
     
  12. dieter08-15

    dieter08-15

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    Evels aus Münster machen sowas auch
    Billig geht wahrscheinlich nur in Polen o.ä.
     
  13. jumper2004

    jumper2004

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    Hein
    "Gibt es eine kostengünstige Möglichkeit die Hecktüren gegen ein GFK-Teil auszutauschen ?"

    Evels macht das wohl als Sonderanfertigung - da wird sich wohl der Preis auch (gerechtfertigt) in entsprechenden Regionen befinden.

    Ich denke das auch in diesem Fall hier ein Zubehöranbieter gesucht wird der ein solches Teil im Angebot hat, so wie es z.B. von Twister angekündigt wurde.
    Es gibt einige Kastenwagenanbieter die diese Teile verbaut haben, denen ist aber nicht daran gelegen die Bezugsquellen preis zu geben.
     
  14. schmidtfranz

    schmidtfranz

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    Oliver
    Ich hab mir jetzt eine Möglichkeit überlegt, die Türen durch ein durchgehendes Bauteil zu ersetzen. Multiplexplatten bzw. Fahrzeugbeuplatten werden seit Jahren erfolgreich im Fahrzeug- und Hängerbau verwendet, sind wetterstabil und auch konstruktiv sehr stabil. Es gibt sogar einen Hersteller, der daraus ganze Kabinen für Expeditionsmobile baut (www.rustikab.de). Also sollte dieses Material auch für den Ersatz der Hecktüren geeignet sein. Man kann also die Platte oder die Platten (je nach dem wie die Krümmung aussieht) in den Ausschnitt der beiden Hecktüren kleben und von innen zusätzlich mit Winkeln in der Karosserie verschrauben. Auf die Platten dann von außen noch vollflächig ein Aluriffelblech draufkleben. Jetzt kann ein Fenster beliebig positioniert werden. Von innen lässt sich das ganze vernünftig kältebrückenfrei dämmen. Wenn man noch Airlineschinen an das Heck klebt, kann man auch ziemlich flexibel einen Fahrradträger ran hängen und eine Box, ohne Angst haben zu müssen, dass die Scharniere der Türen ausleihern.
    Viele Grüße, schmidtfranz
     
  15. saniwolf

    saniwolf

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    Wolf
    Hallo,

    ja, sowas habe ich auch gesucht >Klick< allerdings für meinen Renault Master.

    Nach langer Recherche und Suche habe ich das aber verworfen. Ganz bin ich noch nicht durch, da meine Hecktüren momentan nur provisorisch gedämmt/verkleidet sind.

    Bin mal gespannt, wie's bei uns weitergeht. Fange schon an, mir wieder Gedanken zu machen - du bist schuld:s7

    Mit Gruß aus Unterfranken

    Wolf
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27.11.2016
  16. schmidtfranz

    schmidtfranz

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    Oliver
    Hallo Wolf,
    wenn du deine Türen wegnimmst und das so machst, wie ich es beschrieben habe, kannst du doch am Ende einen beliebig großen Ausschnitt machen und dort eine Klappe einbauen. Profile zum Bauen von Klappen gibt es bei den Vertreibern von Zubehör und Baumaterial für Expeditionsmobile. Die Größe kann man sich dann bauen, wie man sie braucht. Ich würde mir auch eine Klappe von etwa 1,50m x 0,50m im unteren Bereich einbauen, damit ich an das Staufachh unter dem Bett rankomme.
    Viele Grüße, schmidtfranz
     
    Regional-Globetrotter gefällt das.
  17. So eine durchgehende Rückwand habe ich mir auch schon überlegt. Den größten Vorteil sehe ich wie von schmidtfranz beschrieben in der Möglichkeit einer schönen großen Stauraumklappe.
    Ich hätte dabei aber nicht an GFK sondern eher an Aluminium gedacht. Sollte für den Eigenbau eventuell leichter zu erstellen sein, sofern man kein Kunststofftechniker ist. Ein Überzug aus GFK ist allemal denkbar.

    lg Ferdl
     
  18. Eder

    Eder

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    Hi,
    ich hatte schon mal über einen Schiebetürumbau nachgedacht, so :
    http://special-gfk-construction.de/referenzen-glasfaserbau.htm
    Das baut ja schon jemand ein und war mir persönlich zu teuer.
    Bei unserem ersten Reisemobil hatte ich beim 206 D die Heckklappe auf 1/3 - 2/3 umgebaut. Da hatte ich aber auch einen begnadeten Blechschlosser in der Werkstatt. Also nur das Aussenblech weiter verwendet und dann unten eine Kofferraumklappe eingearbeitete. Die Bilder sind noch unter den 8000 Dias im Keller. Nächstes Jahr wird gescannt:s13
    Gruß
    Norbert
     
  19. saniwolf

    saniwolf

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    Wolf
    Hallo,

    ich möchte mal dieses Thema mit diesem verknüpfen. Ich frage mich, was der TÜV wohl dazu sagt, wenn ich die Türen entferne und durch eine Alu-/Kunststoffkonstruktion ersetze?

    Mit Gruß aus Unterfranken

    Wolf
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27.11.2016
  20. schmidtfranz

    schmidtfranz

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    Oliver
    Hallo Wolf,

    warum sollte der TÜV was dagegen haben? Es werden doch ganze Dächer auf Kastenwagen geklebt und die sind auch vom TÜV abgesegnet. Bevor man das angeht, sollte man dem TÜV seine Idee sicherheitshalber vorstellen.
    Was ich mich aber schon immer gefragt habe: Wie können Alkovenwohnmobile überhaupt zugelassen werden? Die haben doch oft Sitzplätze im Fond und die Passagiere sind bei einem Seitenaufprall Null geschützt. Gerade bei den "Pappschachteln" mit Holzkonstruktion, Styropor und Beplankung. Noch schlimmer finde ich die Vollintegrierten. Da haben aber wenigstens alle Passagiere die gleichen Überlebenschancen und keiner bleibt alleine auf dieser Welt zurück. Das der TÜV so was zulässt... Aber sicher ist die Lobby der Pappschachtelbauer groß genug...

    Viele Grüße, schmidtfranz
     
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