Wohin in der Eifel

Dieses Thema im Forum "Rund ums Reisen in Deutschland" wurde erstellt von Floralys, 02.02.2013.

  1. blechhütte

    blechhütte

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    Da hab ich eben lecker gegessen und getrunken. Rappelvoll....nicht ich, das Restaurant

    Und ja,sie war es.... die Unterschrift passt
     
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  2. Cachaito

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    Rainer
    Lach. Wenn sie nochmal vorbeikommt, bestell' mal viele Grüsse vom "Dürener" :)

    PS. Wieviele stehen da heute eigentlich?
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.04.2018
  3. Cachaito

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    Rainer
    So, zurück zur Kyll... und dem

    Den kann man hoch und runterradeln und er ist immer wieder schön. Ich habe ihn mir vom Startpunkt "Losheimer Graben" schon mehrmals gegönnt und war immer wieder erstaunt über die vielfältige Landschaft. Um den Losheimer Graben geniesst man noch ein wenig Venn-Landschaft; hier ist man auf dem Weg noch ziemlich allein, weil die meisten vom Kronenburger See aus starten. Die guten 120 Kilometer sollte man sich aufteilen... oder besser: man kann! Für die Sportler in einem Tag zur Mosel, der Otto-Durchschnittsradler fährt in zwei Tagen, und der Genußmensch gönnt sich satte drei Etappen.

    Vom belgische Grenzgebiet gehts erst mal ganz naturnah über unbefestigte Wege hin zum Kronenburger See. Hier gibt's CP, aber natürlich auch den Stellplatz Kronenburger See (auch hier beschrieben).

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    Durch Wiesen und Felder. Erstklassiger Radweg mit netten Rastplätzen. Jünkerath mit seinem Eisenbahnmuseum, alte Stellwerke, schicke Landschaften.

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    Bis nach Gerolstein, wo der Radweg direkt am alten Bahnbetriebswerk vorbeiführt. Eisenbahnfans dürfen hier gerne mal anklingeln - oft sind die Jungs da, und mit viel Glück ist auch in den heiligen Hallen etwas zu sehen. Übernachtung in Gerolstein auf dem Stellplatz oder CP Oosbachtal in Müllenborn.

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    Zuletzt bearbeitet: 30.04.2018
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  4. blechhütte

    blechhütte

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    5 standen da, nach dem Besuch von Fr.
    Weinandy kamen noch 2
     
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  5. Cachaito

    Cachaito

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    Rainer

    Das Stück zwischen Gerolstein und Kyllburg ist das bequemste und aus meiner Sicht auch das schönste. Ungefähr 30 Kilometer fast ganz flach und immer dem Verlauf der Kyll und der Eifelbahn folgend. Gerade recht für einen Nachmittagsausflug oder auch eine Tagesetappe retour. Man kann jederzeit abbrechen und mit dem Zug zurückfahren; die Fahrradmitnahme ist im Verkehrsverbund Region Trier wochentags ab 9 Uhr und am Wochenende/Feiertagen ganztägig kostenlos.

    In Birresborn lohnt sich der Besuch im Cafe Blasius bei leckerem Kuchen. Vorbei an Mürlenbach mit der Bertradaburg sollte man noch einen Stopp in St. Thomas einlegen und sich dort die Klosteranlage mit sehenswerter Kirche angucken, bis man dann nach Kyllburg mit seiner markanten Tunneleinfahrt und der netten Stiftskirche gelangt.

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    Nächtigen auf dem Camp Kyllburg. In der Stadt befindet sich übrigens ein guter Italiener.
     
    Zuletzt bearbeitet: 01.05.2018
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  6. Octopus

    Octopus

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    Dem Tip von Rainer folgend waren wir gestern auch Züge gucken, auf der Strecke von Gerolstein nach Trier.

    In der Nähe von Birresbach kam der erste vor die Linse:
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    Im Kyllburg dann noch einer:
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    Dazu dann das passende Schild im Bahnhof:
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    Essen kann man in Kyllburg auch gut im Hotel Gasthaus zur Post, direkt am Bahnhof. Der vermutlich von Rainer gemeinte Italiener in Kyllburg hat zw. 14 und 17 Uhr zu.

    Es lohnt sich auch ein Besuch des Schlosses Malberg im gleichnamigen Ort. Wird noch renoviert, zeigt dadurch aber auch, welch Aufwand für derartige Gebäude entsteht. Das Schloss ist von gleichen Architekten wie das Schloss Bensberg, ist also dessen kleine "Schwester" in der Eifel.
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    Zuletzt bearbeitet: 02.05.2018
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  7. Octopus

    Octopus

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    Rainer hatte mich darauf hingewiesen: Birresborn, nicht Birresbach...
     
  8. Cachaito

    Cachaito

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    Versprochen... der letzte Teil und der Vollständigkeit wegen. Von Kyllburg aus geht es Richtung Trier dann erstmal richtig hoch. Ersatzweise kann man sich dieses Stück auch mit der Eisenbahn bis Bitburg-Erdorf "übersetzen" lassen. Doch von der Höhe, der Wilsecker Linde, bietet sich eine fantastische Aussicht auf die Stiftskirche und das Umland. In Kürze kreuzt dann die A60 den Weg, und man radelt über wenig befahrene Nebenstrassen nach Bitburg-Erdorf.
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    Für die Bahnfreunde: Ein prachtvolles Bahnhofsgebäude von 1871 vom Baumeister Raschdorff, der Professor an der Kaiserlichen Technischen Uni Charlottenburg und u.a. für den Berliner Dom verantwortlich war. Schon nicht ganz uninteressant, dass den Bahnbauten der Eifel in damaliger Zeit eine beachtliche Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Der rote Sandstein und der gotische Stil begleitet auch die weitere Fahrradtour entlang der Bahnhöfe Auw a/d Kyll, Philippsheimund andere.
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    Im Alten Pfarrhaus in Auw an der Kyll kann man übrigens schön Päuschen machen. Schicker Biergarten mit frisch zubereiteten Flammkuchen. Wer will, kann noch nach Burg Ramstein bei Kordel hochradeln, muss aber nicht sein. Dann nähert man sich auch so langsam der Mosel. Warnung: Sowohl Trier-Ehrang als auch Pfalzel haben radfahrerunfreundliche Bahnhöfe, wo man das Rad über Treppen hieven muss - hier gibt es weder Aufzüge noch Schienen auf den Treppen. Nach den fast 60 Kilometern von Kyllburg aus möchten die meisten mit der Bahn zurückfahren, also entweder vorher einsteigen oder bis Trier Hauptbahnhof durchfahren.
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    Stellplätze an der Strecke gibt es leider keine, aber in Trier kann man natürlich auf dem Reisemobilpark Treveris nächtigen.

    Grüsse
    Rainer
     
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  9. Octopus

    Octopus

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    Ich war am Wochenende wieder in der Wallonie, diesmal an der Talsperre Robertville (Lac du Robertville), in der Nähe von Büttgenbach.

    Der See ist ein wenig kleiner als die Talsperre Büttgenbach und weniger auf Wassersport ausgerichtet - wohl auch, weil auf alten, ausgeglichenen schildern zu lesen ist, dass der Tourismusverband das Recht hat, Erlaubnisse für Wassersport zu erteilen. Interessiert hat das irgendwie niemanden, ich bekam nur von zwei Angelaufsehern den Hinweis auf bestimmte Verbotszonen (die mit Schildern auf gekennzeichnet sind).

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    Es gibt um den See 3 Campingplätze - ich war auf dem Platz Belle-Vue, einem kleinen, ruhigen, wie in Belgien oft durch Dauercamper geprägten Platz mitten im Nichts. Wer Ruhe sucht, wird hier fündig.

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    Wer mit Kindern reist und mehr Unterhaltungsprogramm möchte, ist auf den anderen Plätzen besser aufgehoben, dort gibt es auch einen Schwimmbereich (Schwimmen ist sonst im See nicht gestattet) und einen Bootsverleih (Ruder-, Tret- und Elektroboot).

    Man kann, anders als in Büttgenbach, nicht um den gesamten See herumlaufen, es gibt aber schöne Wander-/Spazierrouten am und in der Nähe vom See. Um den nördlichen Teil kann man schön laufen, sind so ca. 6 km. Ein Grossteil geht direkt am Seeufer entlang, über kleine, schmale Pfade.

    In der Nähe der Staumauer befindet sich das Schloss Reinhardstein (für mich eher eine Burg), um die man auch schön wandern kann.

    Bei Longfaye kann man auch eine schöne, ca. 9 km lange Wanderung machen, vorbei an einem "Wasserfall" (Cascade du Bayhon),
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    zum Teil über Stege
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    und abenteuerliche Brücken.
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    Wenn man in der Nähe zur Mühle von Bayhon parkt, kann man hier zum Schluss noch schön einkehren.
     
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  10. Octopus

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  11. Cachaito

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    Hach, die Eifel ist doch überall zuhause (so wie ich)... :D

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    Wyk/Föhr​
     
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  12. Cachaito

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    Rainer
    Keine guten Eifel-news in den vergangenen Tagen...

    Bereits am 1. Juni haben schwere Unwetter u.a. die Campingplätze in Irrel und Waxweiler teilweise überflutet. Gestern habe ich auf dem CP Müllenborn mit Campern gesprochen, die in Irrel standen und von der Polizei zur Räumung aufgefordert wurden. Alles musste blitzschnell geschehen.


    "Eifel unter Wasser – nach dem Unwetter sind zwar überall die Pegel wieder nahezu auf Normalstand gesunken. Aber in vielen Orten haben die Freitagsfluten erheblichen Schaden angerichtet.

    Etwa am Campingplatz Heilhauser Mühle zwischen Waxweiler und Lünebach: große Teile der Anlage – weggeschwemmt. „60 Prozent sind momentan nicht benutzbar“ sagt Eigentümer Walter Tautges. „Das war kein Hochwasser. Das war eine Flut“, sagt sein Sohn Bastian. „So was hab ich noch nie gesehen.“ Wohnwagen wurden wie Würfel durcheinandergeworfen, davongetragen, zerstört. Auch einige der Bungalows: aus den Verankerungen gerissen und kaum noch zu gebrauchen. Auch die Stromanlage und die Anschlüsse an die Stellplätze seien zerstört, sagt Tautges.

    „Es sieht schlimm aus. Wir machen das jetzt seit 50 Jahren. Wir haben auch schon Hochwasser erlebt. Aber Wohnwagen sind noch nie weggeschwemmt worden.“ Das Resultat: „ein immenser Schaden“. Zumal nun wohl etliche Camper aufgeben würden. Ist der Betrieb zu retten? „Wir versuchen es“, sagt Walter Tautges. Erster Schritt: „Am Freitag machen wir den Landgasthof wieder auf“, sagt Bastian Tautges."



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    Zwei Artikel hier und hier.

    Auch gestern wurde insbesondere der Kreis Bitburg - Prüm wieder von Unwettern heimgesucht. Ich hatte Glück, denn ich stand auf meinem Stamm-CP in Gerolstein-Müllenborn. Nur ein Gewitter und satte drei Stunden Regen.
    Die Kyll ist allerdings nach Augenzeugen letzte Nacht auf weit über drei Meter angeschwollen. Eventuell wird es diesmal das Camp Kyllburg getroffen haben.

    Das braucht kein Mensch :(

    Eifelgrüsse
    Rainer
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.06.2018
  13. Cachaito

    Cachaito

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    Rainer
    Auf meiner Fahrradtour am letzten Samstag kam mir eine Geschäftsidee...



    Herrliche Fahrt durch die unberührte Natur der Vulkaneifel
    abseits überfüllter Straßen
    authentisches Fortbewegungsmittel
    angenehme Reisegeschwindigkeit
    ausgiebige Pausen
    unterwegs Möglichkeit zum Blumen- und Walderdbeerflücken (saisonabhängig!)
    für das leibliche Wohl an Bord ist gesorgt
    Getränke frisch vom Fass
    auch für Gruppen
    ...


    :cool:




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    Grüsse
    Rainer


     
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  14. Octopus

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    Das ist wohl wahr. Auf dem Platz in Irrel war ich auch schon - vor dem Hochwasser ein schöner Platz idyllisch am Wasser. Wohl eine trügerische Idylle.

    Wenn ich mich recht entsinne, wurde der von einer recht jungen Familie betrieben. Ich hoffe mal, dass die schnell wieder auf die Beine kommen...
     
  15. Cachaito

    Cachaito

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    Rainer
    Schlimmer hat es den CP Heilhauser Mühle erwischt. Ich hatte übrigens eben noch mit dem Camp Kyllburg telefoniert; sie sind zum Glück "trocken" geblieben.

    In der SWR Landesschau wurde heute berichtet, dass letzte Nacht wieder genau um Kyllburg herum schwere Unwetter getobt haben.... :(
     
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